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EAA fordert Fairness gegenüber 2,1 Mio. Kunden

Wir werden aber den Wettbewerb verzerrende Aussagen und Maßnahmen nicht tatenlos hinnehmen", betont der Geschäftsführer der EAA-EnergieAllianz Austria Mag. Thomas Irschik.

"Die Motivation für unsere Klage gegen den Verbund/APS ist eine wahrhafte und aufrichtige Information unserer Kunden. Im Interesse unserer 2,1 Mio. Stromkunden geht es uns darum, durch diese Klage faire Rahmenbedingungen wieder herzustellen."

In breit angelegten Werbekampagnen suggeriert der Verbund eine massive Kostenersparnis, wenn der Kunde zur APS wechselt. Wenn man schon vergleichende Werbung betreibt, so müssen die getätigten Aussagen auch der Realität entsprechen. Dies ist durch Urteile des OGH klargestellt worden. "Die in der Werbung postulierte Strompreisersparnis von 30% ist völlig aus der Luft gegriffen", betont Irschik. Und selbst die mögliche Einsparung wird nur dadurch erzielt, dass der Verbund seine eigene Tochter APS zu günstigeren Preisen beliefert, als die regionalen Vertriebsgesellschaften der EAA. "Das von Generaldirektor Haider betonte Bekenntnis zu den Marktpreisen, die sich für alle Marktteilnehmer gleichermaßen an internationalen Börsen bilden, wirkt angesichts dieser Tatsache wie ein reines Lippenbekenntnis."

"Im Übrigen ist es auch nicht notwendig, dass APS Mitarbeiter die Stromrechnungen unserer Kunden nachrechnen. Sowohl die Konsumentenschützer als auch der Stromregulator haben uns eindeutig bestätigt, dass wir die transparentesten Stromrechnungen für unsere Kunden haben."


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