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Industriestrompreis - ein Überblick

Mitte Jänner wurde von der Bundesregierung die Industriestrategie mit einem geförderten Industriestrompreis vorgestellt. Ziel ist es, heimische Betriebe langfristig wettbewerbsfähiger zu machen. Der Start ist derzeit ab 2027 vorgesehen und orientiert sich an dem Modell, das in Deutschland umgesetzt wird. Die Experten der ENERGIEALLIANZ Austria haben sich die Überlegungen zum Industriestrompreis im Detail angesehen und erläutern die Details der politischen Ankündigung:

Bei der Präsentation der Bundesregierung am 14. Jänner war von einem Industriestrompreis von „bis zu fünf Cent pro Kilowattstunde“ die Rede. Dabei handelt es sich nach Aussagen des Wirtschaftsministeriums jedoch um den beihilferechtlich theoretisch zulässigen Mindestpreis bei maximaler Förderung. Dieser Betrag sei lediglich die maximal förderbare Summe für ausgewählte Branchen und keinesfalls ein fixierter Gesamtpreis für die Industrie, hieß es aus dem Ministerium. Laut EU-Beihilfenrecht könnten 50 Prozent des energieintensiven Stromverbrauchs für Unternehmen bestimmter Branchen gefördert werden. Dieser Teil kann wiederum zur Hälfte übernommen und theoretisch für einzelne Unternehmen bis auf die besagten 5 Cent gedrückt werden. Auf Basis des aktuellen Preisniveaus in Österreich scheint dieser Wert jedoch nicht realistisch. Denn wenn der Strompreis insgesamt steigt, könne auch der rechtlich zulässige Mindestpreis bei maximaler Förderung über die Marke von fünf Cent klettern. 

Zudem ist der geförderte Industriestrompreis an Investitionen gebunden, die Voraussetzung für die Förderung sind. Diese Vorgaben ergeben sich aus den Bestimmungen der EU.

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengefasst: Fragen und Antworten zum Industriestrompreis.


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