Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf den Gasmarkt

Antworten auf die häufigsten Fragen

Infolge des Krieges in der Ukraine liefert der russische Energiekonzern Gazprom seit 27. April kein Gas nach Polen und Bulgarien, seit 20. Mai kein Gas nach Finnland, seit 31. Mai kein Gas nach Dänemark und Niederlande, seit 17. Juni kein Gas nach Frankreich, seit 31. Juli kein Gas nach Lettland und seit Ende August kein Gas (Nord Stream 1) nach Deutschland. Erdgaslieferungen für Österreich (v.a. über Baumgarten) sind nach Reduktionen auf vergleichsweise niedrigem Niveau aber bis dato wieder stabil. Nach der Lageeinschätzung der Regierung am 5. Juli, bleibt Österreich vorerst weiter in der Frühwarnstufe – Stufe 1 des dreistufigen Gas-Notfallplans. Österreich erhält derzeit über die sogenannte "Brotherhood-Pipeline" nach wie vor über die Ukraine und die Slowakei Erdgas aus Russland. Doch seit dem Stopp russischer Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 Angang September nur mehr 30 Prozent (70 Prozent weniger) der ursprünglich nominierten Gasmengen. Die ungewisse Gas-Versorgungslage und die kontinuierlichen Informationen zu Änderungen von Gaskapazitäten verschiedener Gazprom-Pipelines hat die europäischen Erdgaspreis in den Sommermonaten auf Rekordniveau steigen lassen. Ende August kostete eine Megawattstunde Erdgas an der Handelsplattform CEGH über 314 Euro. Der Stopp der Erdgaslieferung durch die Pipeline Nord Stream 1 befeuert die Gaspreise derart,  dass es am Freitag 26. August (Black Friday) zu einem neuerlichen extremen Preissprung an den Energiebörsen kam, der weitreichende Folgen in gesamt Europa hatte.

Zuletzt hat sich die lange Zeit sehr angespannte Situation etwas gebessert und der Preis für europäisches Erdgas sank auf unter 150 Euro pro Megawattstunde. Hintergrund sind mittlerweile gut gefüllte europäische Erdgasspeicher und politische Bemühungen zur Dämpfung des Erdgasverbrauchs. Weiters konnte die hohe Abhängigkeit Europas von russischen Erdgaslieferungen in den vergangenen Monaten Zug um Zug verringert werden. Ersatzlieferungen kommen insbesondere aus Norwegen oder in Form von Flüssiggas etwa aus den USA.

Die Experten der ENERGIEALLIANZ Austria beobachten aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine die Energiemärkte sehr genau. Der Konflikt trägt dazu bei, dass sich die seit mehr als einem Jahr steigenden Energiepreise auch weiterhin sehr turbulent entwickeln. Für viele Unternehmen geht dies mit einer hohen Unsicherheit und zunehmenden finanziellen Belastungen einher. Von Seiten unserer Kunden haben uns einige Fragen erreicht. Die am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir im Folgenden:

 

Grundsätzlich ja. Der russische Energiekonzern Gazprom hat allerdings seit April den Gasfluss nach Europa auf zahlreichen Kanälen nach Europa stark gedrosselt beziehungsweise - wie etwa über die Nord Stream 1 - Pipeline komplett eingestellt. Trotz des Lieferstopps in vielen europäischen Ländern sind Erdgaslieferungen für Österreich (v.a. über Baumgarten) nach Reduktionen auf vergleichsweise niedrigem Niveau bis dato wieder stabil. Österreich erhält über die sogenannte "Brottherhood-Pipeline" nach wie vor über die Ukraine und die Slowakei Erdgas aus Russland. Doch seit dem Stopp russischer Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 Angang September nur mehr 30 Prozent (70 Prozent weniger) der ursprünglich nominierten Gasmengen. 

Nach der Lageeinschätzung der Regierung am 5. Juli, bleibt Österreich vorerst weiter in der Frühwarnstufe – Stufe 1 des dreistufigen Gas-Notfallplans. Großverbrauchern wird jedoch angeordnet, soweit wie möglich auf alternative Energieträger - vor allem Erdöl - umzurüsten. Außerdem appelliert die Regierung an die Bevölkerung, sich auf die kommende Heizsaison vorzubereiten und beim Einsparen von Strom und Gas mitzuhelfen. 

Die tagesaktuellen Informationen zur Gasversorgung sowie über Strom- und Gaspreise finden Sie unter: https://energie.gv.at/

In Summe kommt aktuell deutlich weniger Gas nach Europa – etwa um zwei Drittel weniger, als sonst zu dieser Jahreszeit von Russland nach Europa geliefert wird. Seit Anfang September wird nur mehr über die Brotherhood-Pipeline (Ukraine, Slowakei) und die Turkstream-Pipeline (Türkei) Gas aus Russland nach Europa geliefert. Seit September liefert Gazprom weniger als ein Drittel der bestellten Menge nach Österreich. Ob und wie lange die Gasspeicher trotzdem weiter befüllt werden können, hängt vom jeweiligen Tagesverbrauch und dem Zukauf am Spotmarkt ab.

Energie- und Wirtschaftsexperten halten es kurzfristig nicht für möglich, die russischen Lieferungen von jährlich zwischen 150 und 190 Milliarden Kubikmetern vollständig zu ersetzen. Russland wird heuer in Summe etwa 50 Milliarden Kubikmeter - das entspricht rund 30 Prozent - weniger Gas nach Europa liefern als im Vorjahr. In ihrer aktuellen Prognose geht die IEA davon aus, dass die russischen Gaslieferungen heuer auf 25 Prozent des EU-Verbrauchs fallen werden. Bis 2025 geht die IEA von einem Rückgang der russischen Gaslieferungen um 55 Prozent im Vergleich zu 2021 und einem Rückgang von russischem Gas auf 20 Prozent des EU-Bedarfs aus. Bis 2027 könnte damit der Ausstieg aus russischem Gas gelingen. Wenn aber Russland die Gaslieferungen nach Europa vollständig drosselt, könnte (müsste) das auch viel schneller geschehen.

EU-Gasimporte in Milliarden Kubikmeter pro Monat

Am 26. Juli haben sich die EU-Staaten auf einen Notfallplan zum Gassparen geeinigt. Der Plan sieht vor, dass die Europäischen Staaten ihren nationalen Gaskonsum im Zeitraum vom 1. August 2022 bis zum 31. März 2023 freiwillig um 15 Prozent senken. Bei weitreichenden Versorgungsengpässen wird ein Unionsalarm ausgelöst, um verbindliche Einsparziele vorzugeben. Mit diesen zusätzlichen Sparmaßnahmen soll die EU auch bei einem kompletten Gaslieferstopp aus Russland durch den Winter kommen.

Bereits am 27. Juni haben sich die EU-Energieminister auf eine Vorgabe zum Auffüllen der Gasspeicher in den EU-Ländern von mindestens 80 Prozent bis zum kommenden Winter geeinigt. Mit der Vorgabe soll sichergestellt werden, dass die Gasspeicherkapazitäten genutzt und solidarisch zwischen den Mitgliedstaaten aufgeteilt werden. Laut der Verordnung sollen die nationalen Gasspeicher der EU-Länder bis 1. November zu mindestens 80 Prozent gefüllt sein, in den folgenden Wintern zu 90 Prozent.

Die österreichischen Gasspeicher sind seit November zu über 90 Prozent gefüllt. Das ist ein im Vergleich zu den letzten Jahren sehr guter Füllstand. Damit wurde das angestrebte Ziel erreicht. Da aktuell mehr Gas aus Russland ins Land komme als aktuell verbraucht wird geht die Einspeicherung weiter. Die von Russland gekürzten Liefermengen könnten durch Zukäufe ersetzt werden. Der Staat hat lwegen der Gaskrise auch erstmals eine strategische Gasreserve im Ausmaß 20 TWh in den Speichern angelegt. Die aktuellen Füllstände der Speicher in Österreich und Europa finden Sie hier: Historical - AGSI+ (gie.eu)

Die Gasspeicher sind seit November zu mehr als 90 Prozent befüllt. Rund 60 Prozent davon gehören österreichischen Speicherkunden oder dem österreichischen Staat. Das sind derzeit 47,89 TWh. Rund 40 Prozent des eingespeicherten Gases sind ausländischen Speicherkunden vorbehalten. Allerdings gehen davon nur 0,3 Terawattstunden (TWh) explizit ins Ausland. Etwa 33 TWh sind dem Gashandel zuzurechnen - dieses Gas könnte daher zumindest zum Teil in Österreich bleiben

Seit 1. November verfügt Österreich über strategische Reserven von 20 TWh. Weitere 4,36 TWh wurden bereits von der Industrie als Reserve gespeichert. Etwa 7,47 TWh sind geschützten wie Haushalten und sozialen Diensten und 16,06 TWh anderen Speicherkunden vorbehalten. "Wir gehen mit einem ordentlichen Polster in den Winter. Unsere Erhebungen zeigen, dass sich die österreichischen Unternehmen und natürlich auch der Bund mit der strategischen Reserve gut vorgesorgt haben", merkt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch am 20. Oktober an.

Auch mit unseren eigenen Großhandelsaktivitäten sind die mit unseren Kunden derzeit kontrahierten Bezugsmengen vertraglich gesichert.

Aktuelle Speicherstände in Europa und weitere relevante Daten sind hier abrufbar:
Historical - AGSI+ (gie.eu)

Für Europa würde ein Totalausfall der Erdgaslieferungen aus Russland bedeuten, dass auf die Reserven in den Gasspeichern zurückgegriffen wird. Seit November sind in Österreich mehr als 90 Terawattstunden (TWh) an Gas eingespeichert. Dies entspricht einem Füllstand von über 90 Prozent. Diese Menge entspricht etwa dem Gas-Jahresbedarf Österreichs. Allerdings sind die in Österreich eingespeicherten Mengen nicht ausschließlich für Österreich reserviert. In der Heizperiode von Oktober bis Ende März verbraucht Österreich im Schnitt 63 TWh, im Gesamtjahr rund 95 TWh. 

Mit 1. November verfügt Österreich über strategische Reserven von 20 TWh. Weitere 4,36 TWh wurden bereits von der Industrie als Reserve gespeichert. Etwa 7,47 TWh sind geschützten wie Haushalten und sozialen Diensten und 16,06 TWh anderen Speicherkunden vorbehalten. "Wir gehen mit einem ordentlichen Polster in den Winter. Unsere Erhebungen zeigen, dass sich die österreichischen Unternehmen und natürlich auch der Bund mit der strategischen Reserve gut vorgesorgt haben", merkt E-Control-Vorstand Wolfgang Urbantschitsch an. Somit sollte Österreich über die diesjährige Heizperiode kommen.

Daher hat die österreichische Regierung Mitte März angekündigt, eine strategische Gasreserve anzulegen, deren Eigentümer der österreichische Staat ist. Diese per Ausschreibung zu beschaffenden 20 TWh stehen für den Notfall nur für österreichische Verbraucher zur Verfügung und entsprichen dem durchschnittlichen Gasverbrauch Österreichs von zwei Wintermonaten.

Darüber hinaus müssen Gaslieferanten von geschützten Kundengruppen - das sind Haushalte und grundlegende soziale Dienste - einmal jährlich nachweisen, dass sie genügend Gas für 30 Wintertage eingespeichert haben.

Die ENERGIEALLIANZ Austria hat mit ihren Großhandelsaktivitäten die derzeit mit ihren Kunden kontrahierten Bezugsmengen vertraglich gesichert.

Im Fall einer unmittelbar drohenden Unterbrechung der Gasversorgung oder einem Versorgungsengpass in Österreich wird das Klimaschutzministerium per Verordnung "Energielenkungsmaßnahmen" anordnen. Dann wäre es dem Ministerium möglich, eine Verbrauchsreduktion bei industriellen Verbrauchern anzuordnen. Solche Maßnahmen könnte das Klimaschutzministerium nach Anhörung des dort angesiedelten Energielenkungsbeirates sowie teils unter vorheriger Einbindung des Hauptausschusses des Nationalrats per Verordnung beschließen.

Am 5. Juli kündigte die Ministerin für Klimaschutz an, dass Großverbrauchern angeordnet wird, soweit wie möglich auf alternative Energieträger - vor allem Erdöl - umzurüsten. Außerdem appelliert die Regierung an die Bevölkerung, sich auf die kommende Heizsaison vorzubereiten und beim Einsparen von Strom und Gas mitzuhelfen. Eine entsprechende Verordnung zur Energielenkung werde in Begutachtung geschickt, so die Ministerin.

In Österreich gibt es, wie in anderen Ländern, die grundsätzliche Möglichkeit, in den Markt für die Gasversorgung einzugreifen, wenn es zu Versorgungsproblemen kommt. Dafür besteht ein dreistufiger "Notfallplan Gasversorgung". Österreich hat am 30. März die Frühwarnstufe im Notfallplan für die Gasversorgung ausgerufen. Grund dafür war die Ankündigung Russlands, dass Gaslieferungen künftig nur noch in Rubel bezahlt werden sollen. Damit wurde das Überwachungs- und Monitoring-System noch weiter verschärft. Das Kriterium für die Ausrufung der Alarmstufe - die nächste Stufe im Gas-Notfallplan - ist in Österreich dann gegeben, wenn das Ziel gefährdet ist, die Gasspeicher bis 1. November zu 80 Prozent zu befüllen. Da dieser Fall nicht eingetreten ist, bleibt in Östereich die Frühwarnstufe aufrecht. Energielenkungsmaßnahmen wie Rationierungen sind ab Stufe 3 vorgesehen.

Es ging der österreichischen und europäischen Politik darum, für die kommende Heizperiode im Winter 2022/23 Gaslieferungen für Österreich und Europa generell sichergestellt werden können. Die Österreichische Bundesregierung hat am 27. April bis zu 6,6 Mrd. Euro freigegeben, um die heimischen Gasspeicher vor dem Winter zu mindestens 80 Prozent füllen zu können. Darin sind 1,6 Mrd. Euro fix für Gaskäufe budgetiert und darüber hinaus können im Bedarfsfall maximal weitere 5 Milliarden Euro für diese Zwecke herangezogen werden. Seit Novmeber sind mehr als 90 Terawattstunden (TWh) an Gas eingespeichert. Dies entspricht einem Füllstand von über 90 Prozent.

Österreich könnte ab 2027 ohne russisches Gas auskommen. Dazu müssten aber der Gasverbrauch bis dahin um ein Viertel reduziert, alternative Importe vorübergehend verdreifacht und die Produktion von Biogas und grünem Wasserstoff massiv ausgebaut werden, zeigt eine Studie der Energieagentur im Auftrag des Umweltministeriums. Die Eigenproduktion von Erdgas müsste unverändert bleiben. Bis 2030 geht die Energieagentur sogar von einem Rückgang des Gasverbrauchs um ein Drittel aus. Energieexperten bezweifeln allerdings die Umsetzbarkeit zur Reduktion des Gasverbrauchs in diesem Ausmaß. Bis 2027 könnte demnach der Ausstieg aus russischem Gas gelingen - aber vor allem wenn Russland die Gaslieferungen vollständig drosselt, könnte das auch viel schneller geschehen.

Quelle: Österreichische Energieagentur - Austrian Energy Agency

EnergieAllianz Austria ist kein Importeur von „physischem“ Gas. Das heißt wir kaufen Gas nicht aus Russland, sondern wir beschaffen die Mengen an europäischen Börsen. Im Detail: Erdgas kaufen wir im Marktgebiet Ost – also in Ostösterreich – am virtuellen Handelspunkt des Central European Gas Hub AG (CEGH) mit Sitz in Wien, also direkt am Großhandelsmarkt ein. Das vorgegebene Marktsystem legt virtuelle Handelspunkte fest, um eine Trennung von Produkt und Transport vom Preis sicherzustellen. Das bedeutet, dass das vom Gesetzgeber vorgegebene Marktsystem keine Vorlieferanten festlegt und am Großhandelsmarkt alle Lieferanten anonym sind. Da wir uns von diesem Gasmarktsystem nicht abkoppeln können, ist systembedingt eine individuelle Gasvorsorge für Kunden nicht möglich.

Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges sind die Energiepreise generell stark gestiegen.

© EnergieAllianz Austria (EAA)

Global betrachtet, kam es bereits vor der Ukraine-Krise zudem durch die Wirtschaftserholung nach dem Corona-bedingten Lockdown zu einem Anziehen der Gasnachfrage. In Europa und Deutschland waren nach dem vergleichsweise kalten Winter 2020/21 die Füllstände der Gasspeicher gering. Verstärkt wurde dieser Effekt durch eine niedrige Einspeicherung in einigen deutschen und österreichischen Gasspeichern, die von russischen Staatskonzernen kontrolliert wurden. Dazu kam ein geringer Gasfluss von Russland nach Europa. Der Kriegsausbruch ließ die Beschaffungspreise für Gas und Kohle aufgrund von Szenarien möglicher Lieferkürzungen Russlands oder einem Embargo seitens der EU weiter stark steigen. Routinemäßigen Wartungsarbeiten und schließlich der Stopp der Erdgaslieferung durch die Pipeline Nord Stream 1 befeuert die Gaspreise weiter. Denn nachdem Gazprom auch nach den dreitägigen Wartungsarbeiten (31. August bis 2. September) an der Ostseepipeline Nord Stream 1 die Lieferungen (bis jetzt) nicht wieder aufgenommen hatte, kam es am Freitag 26. August (Black Friday) zu einem neuerlichen extremen Preissprung an den Energiebörsen.

Österreich erhält über die sogenannte "Brottherhood-Pipeline" nach wie vor über die Ukraine und die Slowakei Erdgas aus Russland. Doch seit dem Stopp russischer Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 Angang September nur mehr 30 Prozent (70 Prozent weniger) der ursprünglich nominierten Gasmengen. 

Die ungewisse Gas-Versorgungslage und die kontinuierlichen Informationen zu Änderungen von Gaskapazitäten verschiedener Gazprom-Pipelines hat den europäischen Erdgaspreis seit Monaten auf Rekordniveau steigen lassen. Ende August kostete eine Megawattstunde Erdgas an der Handelsplattform CEGH über 314 Euro.

Zuletzt hat sich die lange Zeit sehr angespannte Situation etwas gebessert und der Preis für europäisches Erdgas sank auf unter 150 Euro pro Megawattstunde. Hintergrund sind mittlerweile gut gefüllte europäische Erdgasspeicher und politische Bemühungen zur Dämpfung des Erdgasverbrauchs. Ungeachtet dessen kostet Erdgas immer noch viel mehr als vor Beginn des Ukraine-Kriegs. Hintergrund ist die hohe Abhängigkeit Europas von russischen Erdgaslieferungen, die in den vergangenen Monaten Zug um Zug verringert wurden. Ersatzlieferungen kommen insbesondere aus Norwegen oder in Form von Flüssiggas etwa aus den USA.

https://www.cegh.at/

Der Krieg verteuert die Bezugskosten am Großhandelsmarkt. In welcher Höhe genau sich diese Einflüsse auf die Bezugskosten der Kunden auswirken, hängt von mehreren Faktoren ab. Unter anderem von unseren vertraglichen Regelungen und von dem Ausmaß der Verteuerungen an den Großhandelsmärkten. Ein weiterer maßgeblicher Faktor ist die von Ihnen gewählte Beschaffungsform. Unabhängig von äußeren Einflüssen halten wir deshalb an unserer strukturierten, langfristig im Voraus agierenden und nachhaltigen Beschaffungsstrategie fest.

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